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Die Klimastiftung Schweiz besuchte neben der Textilwäscherei Fix AG und der BVD Druckerei auch den Milchhof in Schaan. (Foto: ZVG)
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Liechtenstein|26.06.2015 (Aktualisiert am 26.06.15 09:25)

Klimastiftung Schweiz besucht Liechtensteiner KMU

VADUZ/ZÜRICH - Drei kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Liechtenstein hat die Klimastiftung Schweiz am Donnerstag besucht. Die Stiftung hat die KMU bei Energiespar-Projekten finanziell unterstützt. Dank der Zusammenarbeit der Klimastiftungen beider Länder und dreier Liechtensteiner Banken können seit drei Jahren auch KMU aus dem Fürstentum auf den Fördertopf der Klimastiftung Schweiz zugreifen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Die Klimastiftung Schweiz besuchte neben der Textilwäscherei Fix AG und der BVD Druckerei auch den Milchhof in Schaan. (Foto: ZVG)

VADUZ/ZÜRICH - Drei kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Liechtenstein hat die Klimastiftung Schweiz am Donnerstag besucht. Die Stiftung hat die KMU bei Energiespar-Projekten finanziell unterstützt. Dank der Zusammenarbeit der Klimastiftungen beider Länder und dreier Liechtensteiner Banken können seit drei Jahren auch KMU aus dem Fürstentum auf den Fördertopf der Klimastiftung Schweiz zugreifen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Die Klimastiftung Schweiz ist seit drei Jahren auch im Fürstentum Liechtenstein aktiv. Über 20 KMU aus dem «Ländle» haben seither von den Finanzspritzen der Stiftung profitiert, heisst es weiter. Drei Projekte hat der Beirat der Klimastiftung Schweiz am Donnerstag besucht: Die Textilwäscherei Fix AG in Balzers sowie die BVD Druckerei und den Milchhof in Schaan.  Alle drei KMU hätten ihre Energieeffizienz gesteigert. Über die nächsten zehn Jahre sparen sie zusammen rund 3400 Tonnen CO2, wie der Mitteilung zu entnehmen ist.

LGT, VP Bank und LLB als Partner

Seit drei Jahren fliesst nicht nur Geld von der Klimastiftung Schweiz nach Liechtenstein, sondern auch Geld von Liechtenstein in die Klimastiftung Schweiz: Die drei  Banken LGT, VP Bank und LLB sind Partnerfirmen der Stiftung. "Als Dienstleistungsunternehmen verbrauchen sie wenig CO2 und zahlen deshalb wenig CO2-Lenkungsabgaben", heisst es. Mit der Rückvergütung der Lenkungsabgabe an die Wirtschaft würden sie wegen ihrer Grösse aber viel Geld zurückerhalten: mehr als sie mit den Abgaben bezahlt hätten. Den Überschuss geben sie, wie die 23 Schweizer Partnerfirmen, freiwillig an die gemeinsame Stiftung weiter.  Diese unterstütze damit KMU, die Energie sparen oder klimafreundliche Produkte entwickeln.

1.5 Millionen Franken liegen für KMU bereit

Ursula Finsterwald vertritt die Liechtensteiner Banken im Beirat der Klimastiftung Schweiz. Sie ist mit der bisherigen Zusammenarbeit zufrieden und betont: «Von der Stiftung können noch mehr Liechtensteiner KMU profitieren.»  Gerade jetzt sei ein guter Zeitpunkt für KMU, bei der Stiftung Geld zu beantragen. Denn im Herbst könne die Stiftung voraussichtlich rund 1,5 Millionen Franken an KMU in der Schweiz und in Liechtenstein verteilen. «Das ist deutlich mehr als im Vorjahr», erklärt Ursula Finsterwald. Eingabeschuss für Anträge ist der 1. September.

Den Besuch der Klimastiftung Schweiz in Liechtenstein hat Ursula Finsterwald zusammen mit Sven Braden organisiert, dem stellvertretenden Geschäftsführer der LIFE Klimastiftung Liechtenstein. Er betont, dass die  Zusammenarbeit der Klimastiftungen beider Länder nicht nur finanzielle Vorteile habe, sondern auch einen Wissensaustausch ermögliche: «Die Klimaziele der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein sind dieselben. Gemeinsam können die Klimastiftungen beider Länder effizienter zur Erreichung dieser Ziele beitragen.»


(red/pd)

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