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Die Klimastiftung Schweiz und die LIFE Klimastiftung Liechtenstein unterstützen gute Klimaschutz-Ideen. (Symbolfoto: Shutterstock)
Wirtschaft
Liechtenstein|30.10.2014 (Aktualisiert am 30.10.14 20:30)

Förderung für heimische und Schweizer Klima-Ideen

VADUZ/ZÜRICH - Die Klimastiftung Schweiz in Zusammenarbeit mit der LIFE Klimastiftung Liechtenstein haben heute Donnerstag die Förderung von 14 grösseren Projekten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beschlossen. Insgesamt zahlt sie dieses Jahr rund 1.5 Millionen Franken an Projekte in der Schweiz und in Liechtenstein. Damit unterstützt sie sowohl den Klimaschutz, als auch den Wirtschaftsstandort.

Die Klimastiftung Schweiz und die LIFE Klimastiftung Liechtenstein unterstützen gute Klimaschutz-Ideen. (Symbolfoto: Shutterstock)

VADUZ/ZÜRICH - Die Klimastiftung Schweiz in Zusammenarbeit mit der LIFE Klimastiftung Liechtenstein haben heute Donnerstag die Förderung von 14 grösseren Projekten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beschlossen. Insgesamt zahlt sie dieses Jahr rund 1.5 Millionen Franken an Projekte in der Schweiz und in Liechtenstein. Damit unterstützt sie sowohl den Klimaschutz, als auch den Wirtschaftsstandort.

«Gute Ideen können beim Klimaschutz Grosses bewirken», sagt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz. Die Stiftung hat heute Donnerstag beschlossen, neben zehn grösseren Energiespar-Projekten auch vier Innovationen von KMU in der Schweiz und in Liechtenstein finanziell zu fördern. Geld erhält zum Beispiel die Firma Liebi LNC AG im Berner Oberland. Sie entwickelt zusammen mit einer Fachhochschule Heizungen für Ein- und Zweifamilienhäuser, die Holzpellets zunächst vergast. Ölheizungen können mit diesem System kostengünstig und schnell umgebaut werden, ohne dass alle Teile der Heizung ersetzt werden müssen. 

An einer effizienten Trocknungsanlage für Abfall und Klärschlamm arbeitet die Firma LPT Lantons Project Technology AG in Vaduz. In einem künstlichen Tornado werden die Materialien in Sekunden getrocknet, pulverisiert und sterilisiert. Abfall kann damit dezentral zu Brennstoff verarbeitet werden und klimabelastende Transportwege entfallen. Neben den 14 heute bewilligten grösseren Projekten hat die Stiftung dieses Jahr schon 175 KMU eine Finanzspritze zugesagt, die mit kleineren Massnahmen Energie sparen. Insgesamt verteilt sie damit 1.5 Millionen Franken an die Schweizer und Liechtensteiner Wirtschaft. 


Stärkung für Klimaschutz und KMU 

Die Stiftung finanziert sich durch 24 grosse Dienstleistungsunternehmen wie Banken, Versicherungen und Beratungsfirmen aus der Schweiz und aus Liechtenstein. Diese Unternehmen stossen im Vergleich zu Industriebetrieben wenig CO2 aus. Mit der Rückvergütung der CO2-Lenkungsabgabe an die Wirtschaft erhalten sie deshalb mehr Geld zurück als sie bezahlt haben. Den Überschuss legen sie in der gemeinsamen Stiftung zusammen und verteilen ihn an KMU. Dort sei das Potenzial gross, etwas für den Klimaschutz zu tun, sagt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Stiftung. Er erklärt: «Grosse Betriebe können Berater einstellen und in energiesparende Massnahmen investieren. KMU verfügen oft nicht über diese Ressourcen und sind mit dem Tagesgeschäft mehr als ausgelastet, so dass Energieeffizienz nicht oberste Priorität geniesst.» Die Klimastiftung Schweiz hilft den KMU beim Umsteigen auf moderne, sparsame Technologien. Davon profitieren sowohl der Wirtschaftsstandort Schweiz als auch der Klimaschutz. 


Über 900 KMU gefördert

Die Klimastiftung Schweiz ist seit ihrer Gründung 2008 konstant gewachsen. Insgesamt wurden über 900 KMU mit 12.75 Millionen Franken unterstützt. Da die Rückvergütung nicht im gleichen Mass wie die Abgabe wächst, steht der Stiftung 2014 etwas weniger Geld zur Verfügung als in den Vorjahren. Der Stiftungsrat hat deshalb einzelne Massnahmen aus dem Förderkatalog gestrichen, wie die Förderung von Beleuchtungsprojekten und Anschlüssen an Fernwärmenetze. «Wir setzen den Schwerpunkt darum auf Projekte, die ohne eine Unterstützung der Klimastiftung Schweiz nicht zustande kommen würden», sagt Vincent Eckert. Die Zukunft der Stiftung ist bis ins Jahr 2020 gesichert, da bis dann das System der Lenkungsabgabe bestehen bleibt. 

(pd)

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